WordPress: Live-Datenbank auf lokales System einspielen

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Eigentlich wollte ich nur die Datenbank des Live-Systems dieses Blogs auf meiner lokalen XAMPP-Installation einspielen, um lokal daran rumzuwerkeln, statt in aller Öffentlichkeit mein Blog zu überarbeiten. Sozusagen eine Bastelstunde mit echten Daten ohne den Patienten zu gefährden. Eigentlich ist das auch kein größeres Problem, vollständige Backups hat man sowieso (hat man doch, oder?) oder sind schnell gemacht und ein XAMPP ist wenn es ihn noch nicht gibt, ebenso schnell aufgesetzt. Da aus einem gedankenlosen “eigentlich ganz schnell gemacht” schnell ein “eigentlich dauert so eine Fehlersuche viel zu lang” wird, hier eine Notiz an mich, worauf ich beim nächsten Mal besser achten sollte: Weiterlesen

Content Management ohne Datenbank: Drei CMS für kleine Webseiten

Letztes Jahr habe ich einen kurzen Übersichtsartikel zum Thema (Open Source) Mini-CMS ohne Datenbank geschrieben. Der Artikel wird gern gelesen, weshalb ich davon ausgehe, dass es einen Bedarf an kleinen, schlanken Lösungen ohne großen Wartungsaufwand und allgemeinen Funktions-Overhead gibt. Höchste Zeit also sich nochmal auf die Suche zu machen und ein paar weitere Systeme kurz vorzustellen. Diesmal liegt der Schwerpunkt nicht explizit auf freien und/oder Open Source Systemen weshalb auch CMS mit kostenpflichtigen Lizenzen mit in der Liste stehen. Diesmal dabei: Lotus CMS, Pulse CMS und Zimplit. Weiterlesen

CMSms 1.9.4 – Faanoui: Bugfixes und wichtiger Hinweis

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Es hat sich ja mittlerweile so eingebürgert, dass ich die Statusmeldungen zu CMS Made Simple Updates hier kurz erwähne. So auch diesmal: Version 1.9.4 bringt erneut kleinere Bugfixes und geringe Performanceverbesserungen. Die Entwickler haben im entsprechenden Blogpost erneut darauf verwiesen, dass es sich voraussichtlich um das letzte Release der 1.9er Serie handelt und man darf auf Version 2.0 gespannt sein.

Ein letzter aber wichtiger Hinweis der Entwickler, da es mehrfach im Forum Beschwerden & Nachfragen zur Kompatibilität mit MySQL 5.5.8 gab:

Those people that are still running a version of CMSMS 1.9.3 or earlier that was installed using MySQL 5.5.x will probably have to re-install. This is probably only related to windows hosts, and most of you have probably already downgraded MySQL. But we just thought we’d put it out there.

Alle Neuigkeiten dann wie immer im Blog “Announcing CMSMS 1.9.4 – Faanui“, dort gibt es auch das vollständige Changelog.

Marc Surman: McLuhan Lecture auf der Transmediale 2011

Kurzer medientheoretisch-netzpolitischer Zwischenruf: Auf der kürzlich zu Ende gegangenen Transmedial in Berlin sprach Mark Surman, Geschäftsführer der Mozilla Foundation, über die Bedeutung des offenen Netzes. Der knapp 45-minütige Vortrag ist nun online verfügbar.


transmediale Marshall McLuhan Lecture 2011 by Mark Surman, Mozilla Foundation from transmediale.

Über den Sprecher:

Mark Surman is one of the world’s leading proponents for open technologies and the development of a truly Open Net. His very business is that of connecting things: people, ideas, everything. As a community technology activist for over 20 years, Mark focuses on inventing new ways to promote openness, opportunity, and freedom on the Internet, for which Mozilla, Drumbeat, his international ‘open everything’ conversations and summits are but a few of the platforms manifesting his vision and goals. Together with transmediale, Mark and Drumbeat introduced the first ever Open Web Award

Über den Vortrag:

Marshall McLuhan helped us imagine a global village over 40 years ago. Now we live in this village everyday. It’s not only mediated and connected, but also shaped by ideas about freedom and openness that we could barely have imagined in the era of television and gas guzzling automobiles. Taking a tour from McLuhan to free software pioneer Richard Stallman and Tim Berners Lee, Mozilla’s Mark Surman reflects on what the global village we’re all building together can be in this era defined by the web

(via Netzpolitik)

CMSMS 1.9.3 – Bugfixes und Performanceschub

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Ich bin ein bisschen spät dran, aber ganz untergehen sollte es dann doch nicht: CMS Made Simple ist Anfang des Monats in der Version 1.9.3 erschienen. Dabei handelt es sich laut den Entwicklern primär um ein Bugfix-Release. Besondere neue Features sind daher nicht zu erwarten. Betont werden allerdings die Änderungen am Caching, die sich deutlich auf die Performance auswirken sollen. Im Blogbeitrag heißt es dazu :

As of CMSMS 1.9.3 cache-able pages can now be cached by your browser, thus giving your visitors a perceived performance increase when re-visiting a page. There is a setting in the global settings page to specify how long those pages should be cached for. and of course, a ‘Reload’ will reload the latest version of the page. Pages without the ‘cache-able’ check-mark are not allowed to be cached by the browser.

Weitere Änderungen betreffen unter anderem den MenuManager und die Sample .htaccess, die überarbeitet wurde. Webmaster sollten die eigenen Einstellungen dahingehend überprüfen.

Zum Schluss noch der Hinweis, dass ab sofort offiziell nur noch die Versionen 1.9.2 und höher supportet werden. Updates, Downloads und vollständige Infos wie immer auf den Seiten von CMS Made Simple

Lesenswert: Drupal 7, Scraping für Journalisten, DDJ und Berichterstattung, HTML5 und Visualisierung, YQL, Linkevolution

Ein verspätetes frohes neues Jahr meinen Lesern! – Und ohne viel Worte direkt weiter mit den Links:

Content Management

  • Von vielen bereits erwartet ist Drupal 7 nach rund drei Jahren Entwicklungszeit erschienen. Die offizielle deutsche Anlaufstelle für das Release ist http://drupal.org/drupal-7.0/de, ausserdem gibt es weltweit eine Menge Release Parties die unter www.drupal7releaseparty.org gelistet werden. Berichte über die Änderungen und Verbesserungen von Drupal 7 gibt es unter anderem bei t3n und golem.de Wer die volle Ladung Drupal (und Drupal 7) haben möchte ist wieder einmal mit dem knapp 2 stündigen XXL Podcast der Technikwürze bedient: #175 – Drupal total

Redaktion

  • Auf Netzpolitik.org hat Lorenz Mazat (datenjournalist.de) einen Gastbeitrag zum Thema “Datenjournalismus und die Zukunft der Berichterstattung” veröffentlicht. Wer einmal einen gelungen Überblick und Ausblick zum Thema, den Auswirkungen und möglichen Entwicklungen lesen möchte, dem sei die Lektüre dringend empfohlen
  • Auf ProPublica ist eine sehr gelungene Artikelreihe zum Thema “Scraping for Journalism – A Guide for Collecting Data” erschienen. Der Artikel bzw das Thema setzt zwangsläufig eine gewisse Technikaffinität voraus. Daher sind auch Ausflüge in die Welt von u.a. Ruby mit Nokogiri zu finden und entsprechende Codebeispiele werden genannt, was den Leser nicht abschrecken sollte. Um zu zeigen wie HTML-Seiten, pdfs und Textextraction aus Bildern funktioniert kommen auch Google Refine, OCR Methoden und Firebug zum Einsatz.
  • EagerEyes hat einen guten Einführungsartikel zum Thema “HTML5 and Visualization on the Web” veröffentlicht und spricht darin einige Grundlagen der Technik an.

Webentwicklung

  • Christian Heilmann hat erneut einen sehr lesenswerten Artikel auf Smashing Magazine veröffentlicht: “YQL: Using web content for non-programmers
  • Die New York Times versucht sich an der Weiterentwicklung des Hyperlinks. Mit erweiterten Links ist der direkte Sprung zu einzelnen Absätzen, Sätzen oder auch das Hervorheben einzelner Textabschnitte möglich: “NYT introduces the evolution of the hyperlink” berichtete The Next Web bereits Anfang Dezember.

Lesenswert: Schnüffel-Apps, Verbraucherpreise Treemap, PDF to HTML Preview, Data Converter und JSON Editoren

Wall Street Journal: What the know - Mobile

Wall Street Journal: What the know - Mobile

Ich gebe zu, ich habe in die Überschrift bewusst ein paar Keywords mit dem Holzhammer eingepflegt. Schnüffel-Apps klingt zum Beispiel unheimlich konspirativ, meint aber auch eigentlich nichts anderes als das, was die Werbeindustrie eh schon seit eh und je tut – Daten sammeln und verwenden – nur diesmal per App. Der Artikel des Wall Street Journal ist allerdings nicht nur informativ, sondern auch ein guter Aufhänger um doch nochmal ein paar Links loszuwerden, bevor ich mich offiziell in die Weihnachtspause verabschiede. Hier also meine letzten “lesenswerten” Links für dieses Jahr, auch diesmal nur grob in Schubladen gedacht und kategorisiert. Weiterlesen

Lesenswert: Tableau Software, Processing Tutorials, Data Blogs, Data Mining Tools, Scraperwiki


Generative Gestaltung Lecture – Intro Showreel
from Benedikt Groß.

Lange gab es keine Linktipps mehr und meine Bookmarkliste platzt aus allen Nähten. Da es aber jeglichen Rahmen sprengen würde alle hier zu posten, nur eine kleine Auswahl der für mich interessantesten Fundstücke der letzten Wochen. Wer keinen Link verpassen will, darf sich gerne an mein Twitter-Profil hängen. Weiterlesen

MOGDy: Abstimmung eröffnet

MOGDy / Robert Jähne (CC-BY-SA)

MOGDy / Robert Jähne (CC-BY-SA)

Kurz ein “gentle reminder”: Die Abstimmungsphase zum Munich Open Government Day – kurz MOGDy – ist gestern gestartet. Nach kurzer Registrierung bzw Login via OpenID kann man seine Ideen unter http://mogdy.liqd.net/instance/mogdy eintragen und/oder die anderer bewerten. Derzeit hoch im Kurs stehen z.b. ein Fixmystreet für München und die Veröffentlichung von Behördeninformation zur freien Verwendung. Ich selbst habe noch nicht abgestimmt, werde mir aber alle Optionen am Wochenende mal näher anschauen und mir dann in Ruhe meine eigenen Gedanken zum Thema machen.

Passend zur Abstimmungseröffnung gibt’s auch weitere Hintergrundinfos im Netz. Darunter ein Interview mit Dr. Marcus Dapp, Initiator des MOGDy sowie einige Interessante Infos von Lorenz Mazat zu den Hintergründen der Abstimmung im Open Data Blog der ZEIT.

Hier nochmal der Link zur MOGDy FAQ bzw zur Hauptseite der Initiative http://www.muenchen.de/mogdy.

München + Verwaltung + Open Data = MOGDy

MOGDy / Robert Jähne (CC-BY-SA)

Die Landeshauptstadt München will ihre Verwaltung transparenter gestalten und hat den MOGDy (Munich Open Government Day) ins Leben gerufen

Zeichen und Wunder geschehen: Die Open Data Bewegung ist in München angekommen und die Landeshauptstadt fragt Ihre Bürger offen nach Ihren Wünschen in Sachen Verwaltungs-Transparenz. Damit einher soll auch ein Programmierwettbewerb gehen, der nützliche Applikationen für interessierte Bürger zum Ziel hat.

Das hört sich erstmal an wie das Schlaraffenland eines Dateninteressierten und angesichts soviel angekündigtere Offenheit war ich zugegeben zunächst auch eher skeptisch. Aber auch auf den zweiten Blick sieht alles danach aus: Die meinen es ernst. Für interessierte Bürger und Freunde nützlichen Codes dürfte es damit eine wirkliche Chance auf mehr Transparenz politischer Prozesse geben. Weiterlesen